Montag, 9. Mai 2011

Jahresfest des Ev. Gemeinschaftsverbandes am 08.05.2011

Unter dem Thema: Steht auf, wenn ihr Christen seid: Warum Christen heute Farbe bekennen müssen, fand das diesjährige Jahresfest des Evgl. Gemeinschaftsverbandes Siegerland-Wittgenstein statt. Mitwirkende der Festveranstaltung am Nachmittag waren, Dr. Stephan Holthaus, Dozent an der FTH Gießen, der Posaunenchor aus Kredenbach und die Männerchöre aus Altenseelbach, Wilgersdorf und Burbach. Ein Boom um Religionen findet in der heutigen Zeit statt. Darüber müsste man sich als Christ eigentlich freuen, sagte Dr. Stephan Holtaus, aber als Christen finden wir uns immer mehr Anfeindungen ausgesetzt und er nannte vier Beispiele die das eindeutig belegten. Es fällt uns Christen schwer damit umzugehen, weil wir uns daran gewöhnt haben ohne große Anfechtung unser Christ sein zu Leben. 100 Millionen Christen werden Weltweit verfolgt, eingesperrt, schikaniert, müssen Leiden weil sie sich zu Jesus bekennen. Wer muss von uns Leiden, was kostet uns unser Christ sein. Unsere Probleme sind doch eher gering, gegen das was Christen in vielen Ländern der Welt erleben müssen. Das ist nichts neues, sondern eine Realität die es immer gegeben hat, seit den ersten Christen. Und auch wir müssen uns darauf vorbereiten in Zukunft immer mehr Anfeindungen gegenüber zustehen. Dr. Holthaus sieht die Gefahr das wir Christen abtauchen, uns anpassen und nicht mehr dazu stehen was uns die Bibel sagt. Wir müssen Farbe bekennen, zu unserem Auftrag stehen, Licht sein in dieser Welt. Gestalten wir unser Leben so, das die Menschen auf uns aufmerksam werden, im positiven Sinn. Position beziehen, nicht mit der Brechstange, sondern freundlich und mit dem nötigen Respekt. Was da in Zukunft auch immer auf uns zukommt, Jesus ist der Herr der uns in keiner Situation alleine lässt.



Mittwoch, 6. April 2011

Gemeinschaftstunde am 03.04.2011

Zum ersten Mal in Burbach war der Prediger Dr. Alfred Meier vom Missionswerk „Neues Leben“ Das Thema „Von nix kommt nix – alles Gnade oder was“ Text: Eph. 2, 8-10. Von nix kommt nix, wer kann das nicht bejahen. Leistung ist gefragt, ob in Schule oder im Beruf. Wer nix tut, hat früher oder später Probleme. Aber auch wer seine Leistung bringt, muss nicht zwangsläufig ohne Probleme bleiben. Immer mehr will man, oder wird von oben verlangt. Dem Leistungsdruck halten viele nicht mehr stand. „Durch eigene Leistung kann man bei Gott nichts erreichen“ ein Satz aus dem oben angegeben Bibeltext. Das ist Welt fremd und passt nicht mehr in unsere Zeit, so Denken viele. Aber genau so ist es. Gott machte sich klein, kam auf diese Welt, starb am Kreuz. Wofür? Für eine Menschheit die seid dem Sündenfall im Paradies nicht mehr in der Lage ist, vor seinem Schöpfer ein Leben ohne Sünde zu führen. Und das gilt für jeden. Der Glaube, die Vergebung der Schuld, es ist alles aus Gnade uns geschenkt worden. Verdient haben wir das nicht. „Deshalb kann sich niemand auf seine guten Taten etwas einbilden“ folgt auf den oben zitierten Satz aus dem Bibeltext. Wer diese Gnade für sein Leben angenommen hat, sollte nun aber nicht glauben bei Gott gut dazustehen, wenn er möglichst viele gute Taten vollbringt. Vielleicht ein besondere Platz im Himmel, denn ich hab ja viel gespendet. Von nix kommt nix, Gott wird das schon anerkennen. Haben wir solche Gedanken? Streichen, alle guten Werke und alles Geld dieser Welt kann Gott nicht beeindrucken. Auch hier gilt, alles aus Gnade. „Diese Gnade ist es, die uns Menschen die Möglichkeit gibt gutes zu tun, an der richtigen stelle mein Geld einzusetzen. Liebevoll mit dem Nächsten umzugehen, wir müssen diese Möglichkeiten nur nutzen“ sagte Dr. Alfred Meier. Mit dem Lied „Abendfrieden“ beendete der Männerchor die Stunde.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Gottesdienst am 20.02.2011

Der Gottesdienst wurde gestaltet von dem CVJM Männerchor Burbach und der neu gegründeten Theatergruppe. Mitwirkende sind Renate Tewes, Anja Georgi, Armin von Münchow und Pastor Thomas Walter, der auch die Predigt hielt. In dem Anspiel der Theatergruppe stelle Anja Georgi eine Person dar in der sich eigentlich jeder, wenn er ehrlich ist, wieder finden müsste. Armin von Münchow spielte die Vergangenheit. Die Vergangenheit lässt nicht locker. Immer wieder taucht sie auf, in der Freizeit, im Beruf und auch im Urlaub wenn man doch von allem Abschalten will. Die Vergangenheit lässt keine Gelegenheit aus dir deine dunklen Seiten wieder ins Gedächtnis zu rufen. Armin von Münchow konnte dies sehr eindrucksvoll darstellen, man konnte Glauben das er an dieser Rolle seinen Spaß hatte. Und so war es auch, den wie Pastor Walter in seiner Predigt von dem Einstudieren des Stücks erzählte, machte diese Rolle richtig Spaß, wenn man jemanden Permanent schikanieren kann, ja ihm dass Leben zur Hölle machen kann. „Manche Dinge erzähle ich ja aus meinem Leben, auch von der Kanzel, aber gewisse Dinge würde ich nie jemanden erzählen” sagte Pastor Walter. Wer will sich da ausschließen? Unsre Vergangenheit kann nur einer bewältigen, Jesus Christus! Ihm müssen wir unsere dunkle Vergangenheit bringen, er vergibt uns unsere Schuld und dann können wir uns auch selbst Vergeben. Vergangenes lässt sich nicht mehr ändern, aber die Vergangenheit hat keine Macht mehr über uns, weil Jesus uns davon frei macht.

Dienstag, 25. Januar 2011

Goldene Hochzeit von Charlotte & Helmut Theis

Mit einem Dankgottesdienst wurde am Donnerstag den 20.01.11 die Goldene Hochzeit von Charlotte und Helmut Theis begangen. Über 60 Jahre singt Helmut im Männerchor Burbach. Wie viele Stunden für Proben und Einsätze würden wohl zusammen kommen. Hätte man sie gezählt, man würde es selbst nicht Glauben. Das gleiche gilt auch für Charlotte, die viele Jahrzehnte im Gemischten Chor singt. Diese Ausdauer kann nur haben wer die Überzeugung hat. Es ist der Auftrag, Gottes Wort, im Lied in die Welt zu bringen. Es ist alles nur geliehen, war ein Satz, den Pfarrerin Daniela Walter in ihrer Ansprache gebrauchte. Alles was man in 50 Jahren erlebt und bekommen hat ist ein Geschenk. Aber auch in schweren Zeiten, die die Familie Theis erlebt hat trägt dieser Glaube. Der Dank an Gott kann nicht groß genug sein. Auch in den Liedern die das Paar ausgesucht hat kam der Dank zum Ausdruck. „Singet froh, wir haben Grund zum Danken” sang der Männerchor „Herr, dieser Tag ist ein Geschenk” sang der Gemischte Chor „Danket dem Herrn” Gemeinsames Lied.
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen vom








P.S. Vielen Dank für die zur Verfügung gestellten Bilder an Henning Theis.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Das Jahr geht zu Ende!

Die Gemeinschaftsstunde am Sonntag, den 19.12. war unser letzter Dienst in diesem Jahr. Am 06.12. waren wir im Altenheim Lützeln und am 18.12 im Altenheim in Salchendorf. Mit einem kleinen Konzert, mit Advent und Weihnachtsliedern, konnten wir die Bewohner erfreuen. Wie sehr diese Botschaft die Herzen bewegt hat, zeigte sich auch in persönlichen Gesprächen. Ein wichtiger Dienst, den wir auch in Zukunft gerne weiter tun wollen. Wir danken Gott für alles, was wir in diesem Jahr tun und erleben durften. Oft war es nur ein kleiner Chor, da Sänger ganz, oder für längere Zeit aus gesundheitlichen Gründen fehlten. An sie wollen wir in besondere weise denken. Wir wünschen allen Lesern unsres Blog ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Der Retter ist da! Ist die einzig wichtige Botschaft von Weihnachten, um die es geht. Das Jahr geht zu Ende und wir bedanken uns bei allen Lesern aus nah und fern die unseren Blog lesen. Ein gesundes und gesegnetes Jahr 2011, Ihnen und dem Chor.

Gedanken zum Jahreswechsel

Wie geht es uns? Sind wir gesund?
Gibt’s zur Verzweiflung einen Grund?
Besitzen wir was uns gehört?
Hat nichts und niemand das zerstört,
was wir uns selber aufgebaut?

Ist unser Tisch noch reich gedeckt?
Hat keine Bombe uns erschreckt?
Sind Durst und Hunger unbekannt?
Leben wir im freien Land
und sind behütet durch den Frieden?

Gibt’s Tage, da man richtig lacht?
Schlafen wir ruhig in der Nacht?
Sind Tränen eine Seltenheit?
Ist nichts geschehn in letzter Zeit,
was unser Leben ruiniert?

Wenn es dem nächsten Jahr gelingt,
dass es uns diesen Wohlstand bringt,
dann hat das Jahr uns reich beschenkt.
Wer trotzdem dann ans Jammern denkt,
der hat das alles nicht verdient.

Ruth-Ursula Westerop, 1927-2010
http://www.ruth-ursula- westerop.de