Mittwoch, 15. September 2010

Jahresfest der Ev. Gemeinschaft u. CVJM 2010


Unter dem auf dem Plakat stehendem Motto, stand das diesjährige Jahresfest der Ev. Gemeinschaft und des CVJM Burbach. Diesmal lief alles ein wenig anders als sonst. So begann die Veranstaltung am Samstag schon um 17.00 Uhr. Den beginn machte eine Band der Jungbläser. Was passiert den so in der Welt? Um uns das näher zu bringen, gab es ein Interview mit Sabrina Ginsberg zu ihrem Aufenthalt in Kenia. Berthold Schneider erzählte seine Erlebnisse, die er als LKW Fahrer bei der Urkrainer Hilfe aus Breitscheid gemacht hatte. Wie schwer dass Leben in Ghana ist, konnte uns Alina Klein erzählen, die dort ein halbes Jahr verbracht hatte. Alle Berichte wurden mit Bildern unterlegt, die uns deutlich machten, unter welchen für uns unvorstellbaren Zuständen die Menschen dort Leben müssen. Des weiteren gab es einen Parcour, wo man sich über den Wasserverbrauch, die Kosten eines Frühstücks in anderen Ländern informieren konnte. Musikinstrumente, Gewürze und Kaffee aus aller Welt gab es zu bestaunen. Auch das Abendessen war ein bunter Mix aus allerlei Gerichten die für uns nicht alltäglich sind. In der anschließend Stunde, sprach P.i.R Dieter Hofmann, Vorsitzender des Posaunenverbandes. Dabei wirken der Männerchor und Posaunenchor des CVJM Burbach mit. Weiter ging es am Sonntagmorgen mit einem Gottesdienst. Die Posaunen und Gemischten Chöre aus Zeppenfeld und Burbach gestalteten den Gottesdienst mit. Als Festredner hatte man Dr. Martin Meißner eingeladen, der bis vor kurzem Vorsitzender des CVJM Weltbund war. Auch er konnte uns einiges aus seinem Dienst, der ihn in viele Länder diese Erde gebracht, erzählen. Mit einem Kirchkaffee wurde das Jahresfest beendet.




                                     Pfarrer Dieter Hofmann

              Markus Gräf beim Interview mit Dr. Martin Meißner  


P.S. Vielen Dank für die zur Verfügung gestellten Bilder an Frank Schmidt und ein Dank an Benjamin Sahm, der uns wieder am Cajon begleitet hat.

Sonntag, 8. August 2010

Gemeinschaftsstunde, 01.08.2010

„Gibt es im Leiden einen verborgenen Sinn? – Hiob” war das Thema von  Karl Schäfer aus Marienheide an diesem Abend.  Leid, wer hat damit noch nicht seine Erfahrungen gemacht!Wenn nicht, so wird es uns aber über die Medien jeden Tag nahe gebracht. Naturkatastrophen, Unglücke, Hungersnot, Familiendramen, wirtschaftlicher Abstieg und noch nicht lange her die Tragödie bei der Loveparade mit 21 Toten. Hiob hat fast alles was es an Leid gibt selbst erfahren und fragte sich: warum nur? Und auch heute fragen sich Menschen, warum lässt Gott das alles zu? Schade dass soviel Menschen erst in solchen Situation nach Gott fragen,  aber sonst nichts von Ihm wissen wollen. Aber auch Christen werden auf die Frage nach dem warum, damit Leben müssen das sie nicht auf alles eine Antwort bekommen. Gott ist der Schöpfer von allem was ist, ohne Ihn wären wir nicht. Habe ich also ein Recht darauf  70, 80 oder 90 Jahre alt zu werden oder auf irgendwas das ich besitze? Wir sind von ihm abhängig und trotzdem Leben und Handeln wir nicht immer nach Gottes willen und gehen auch noch Wege die Gott nicht gefallen. Einer davon wurde von Karl Schäfer erwähnt. Statt unser Leben ganz Gott anzuvertrauen, meinen wir hier und da die Kontrolle selbst zu behalten. Wenn Gott uns Leiden lässt und dies kann bis an die Grenzen des zumutbaren gehen, tut er das in einer guten Absicht. Im Leid gibt es Möglichkeiten Dinge zu erkennen, die wir sonst wohl nicht erkannt hätten und so kann eine Korrektur in unserem Leben erfolgen. Hiob erkannte dass er sich ganz auf Gott verlassen kann, dass er es ist, der alles bewirkt und tut. Gott will uns in der Ewigkeit haben, das alleine zählt und dafür lies er sogar seinen eigenen Sohn Leiden. Zum Schluss sang er Männerchor das Lied: „Weiß ich den Weg auch nicht, Du weist ihn wohl!”

Vor seiner Pensionierung war Karl Schäfer beim Bibellesebund angestellt.

Freitag, 25. Juni 2010

Wir Singen im Haus St. Raphael

Am Dienstag den, 22.06.10 stand im Haus St. Raphael eine Andacht auf dem Programm, dessen Gestaltung der CVJM Männerchor Burbach übernommen hatte.  So verwundert es auch nicht das diese Andacht aus Liedern und gesprochen Wort bestand. So ging es unter anderem auch in den Liedern und in dem von Dietrich Sahm gesagten um die Andacht. Stille Zeit, hören auf das was wichtig ist, Gottes Wort. Die erste Strophe des Liedes „Mach mich still” sagt aus worauf es ankommt. „Mach mich still, Herr ich will, hören auf dein Wort. Rede du, ich hör zu, hören auf dein Wort” Mit einem Gebet von Helmut Menk und einem irischen Reisesegen, vom Chor gesungen wurde die Andacht beendet. Die Bewohner bedankten sich und brachten zu Ausdruck dass Sie sich sehr gefreut haben. Einen Dank an Benjamin Sahm, der uns am Cajon begleitet hat.






Mittwoch, 19. Mai 2010

Bezirksgemeindetag, am 16.05.2010

Zu dem, alle zwei Jahre stattfindenden Bezirksgemeindetag, traf man sich in diesem Jahr im Bürgerhaus Burbach. Als Referenten hatte man Dr. Michael Diener, Vorsitzender vom Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V eingeladen. Mitwirkende waren die vereinigten CVJM Männerchöre aus Burbach und Wahlbach, die Leitung hatte Helmut Menk. Als Thema stand über diesem Tag, Einmalig - Jesu Liebe. Der Predigttext dazu, steht in Epheser 3, 14-21 Mit dem Beispiel eines neu eröffneten Ladens, der aber schon kurze Zeit später wieder geschlossen hatte, begann Dr. Michael Diener seine Predigt. Vielleicht war die Ware, die dort angeboten wurde  nicht interessant genug dass jemand sie Kaufen würde. Wie sieht es mit uns, unserer Gemeinschaft aus? Ist die Ware Interessant für Menschen, die wir anbieten. Die Ware des Ladens kann nur ein schlechtes Beispiel sein, da Gott keine Ware ist die wir verkaufen können. Kann es sein, das im Schaufenster was ausgestellt ist, was niemand benötigt und an diesem Laden vorbei geht. Wäre er aber hinein gegangen, hätte er festgestellt, hier ist etwas dass ich unbedingt brauche. Die Frage an uns, was stellen wir aus, wie sehen uns die andern. Werden die Menschen von dem angesprochen, was wir tun und wie wir mit Ihnen umgehen. Was passiert wenn die Menschen nun in diesen Laden gehen, weil ihnen dass Ausgestellte gefallen hat. Müssen sie dann feststellen, dass der Laden innen nicht das hergibt was er nach außen verspricht. Trifft das auf uns zu? Ja! Viele unterschiedliche Meinungen, der passt mir nicht, der ist anders als wir, der tut nicht das was wir schon immer gemacht haben, zweitrangige Dinge führen zu Streit. Man könnte noch einiges hinzufügen. Wollte das Jesus so? Wissen wir wie groß seine Liebe ist?  Er möchte dass diese Liebe sichtbar wird, in unseren eigenen Reihen, aber auch nach außen. Aber wir tun uns schwer damit, bei dem ein oder andern meiner Nächsten ist es einfach zu viel verlangt, dass ich den auch noch lieben soll. Wir sollen den andern achten, ihn höher einschätzen als uns selbst. Das wird uns aber nur dann Gelingen wenn wir uns mit Jesu liebe füllen lassen. Jesu Liebe muss in unserem Herzen wohnen und wir müssen Ihm die Möglichkeit geben, es ganz zu seiner Wohnung zu machen. Dies ist eine Voraussetzung auf die wir uns einlassen sollten, dann können wir auch ein Stück von der unendlich großen Liebe Gottes weitergeben. 

Sonntag, 4. April 2010

Gemeinschaftsstunde, 02.04.10, Karfreitag

„Versöhnt”  war das Thema von Pfr. Volker Bäumer aus Kredenbach an diesem Abend. Der Text dazu steht im 2.Korinther 5, 19-21. Mit der Aussage, Gott war in Jesus Christus, begann Pfr. Bäumer seine Predigt. Eine wichtige Aussage der Bibel, die es zu verstehen gilt. Denn wer das nicht verstehen kann, oder will, der kann auch das gesamte Geschehen von Karfreitag und Ostern nicht zu verstehen. Viele Theologen  haben versucht diese Aussage zu erklären. Ein Beispiel das dies nur annähernd verdeutlichen kann: Wenn ein Kind leidet, Schmerzen hat, oder sonstige Probleme hat, leidet der Vater doch mit. Es lässt ihn nicht kalt, seine Sorge lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Gott war in Jesus Christus als er am Kreuz starb. Viele, auch Theologen, wollen das nicht war haben. Es kann doch nicht sein, das der Gott der Liebe seinen einzigen Sohn so brutal hinrichtet. Aber genau darin besteht die Liebe Gottes zu uns Menschen, dass er dieses Opfer brachte. Wirkliche Liebe funktioniert auch bei uns Menschen nicht ohne Opfer. Zeit haben für den anderen, eigene Interessen zurück stellen, Hingabe die über die eigenen Grenzen geht. Durch Jesu tot am Kreuz hat Gott die Welt mit sich versöhnt indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. Diese Botschaft sollen wir hinaus tragen. Wir sollen die Menschen nicht bedrohen, nicht unter Druck setzen, wir sollen die Menschen Bitten zu Gott zu kommen sagte Pfr. Bäumer zum Schluss.