Mittwoch, 19. Mai 2010

Bezirksgemeindetag, am 16.05.2010

Zu dem, alle zwei Jahre stattfindenden Bezirksgemeindetag, traf man sich in diesem Jahr im Bürgerhaus Burbach. Als Referenten hatte man Dr. Michael Diener, Vorsitzender vom Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V eingeladen. Mitwirkende waren die vereinigten CVJM Männerchöre aus Burbach und Wahlbach, die Leitung hatte Helmut Menk. Als Thema stand über diesem Tag, Einmalig - Jesu Liebe. Der Predigttext dazu, steht in Epheser 3, 14-21 Mit dem Beispiel eines neu eröffneten Ladens, der aber schon kurze Zeit später wieder geschlossen hatte, begann Dr. Michael Diener seine Predigt. Vielleicht war die Ware, die dort angeboten wurde  nicht interessant genug dass jemand sie Kaufen würde. Wie sieht es mit uns, unserer Gemeinschaft aus? Ist die Ware Interessant für Menschen, die wir anbieten. Die Ware des Ladens kann nur ein schlechtes Beispiel sein, da Gott keine Ware ist die wir verkaufen können. Kann es sein, das im Schaufenster was ausgestellt ist, was niemand benötigt und an diesem Laden vorbei geht. Wäre er aber hinein gegangen, hätte er festgestellt, hier ist etwas dass ich unbedingt brauche. Die Frage an uns, was stellen wir aus, wie sehen uns die andern. Werden die Menschen von dem angesprochen, was wir tun und wie wir mit Ihnen umgehen. Was passiert wenn die Menschen nun in diesen Laden gehen, weil ihnen dass Ausgestellte gefallen hat. Müssen sie dann feststellen, dass der Laden innen nicht das hergibt was er nach außen verspricht. Trifft das auf uns zu? Ja! Viele unterschiedliche Meinungen, der passt mir nicht, der ist anders als wir, der tut nicht das was wir schon immer gemacht haben, zweitrangige Dinge führen zu Streit. Man könnte noch einiges hinzufügen. Wollte das Jesus so? Wissen wir wie groß seine Liebe ist?  Er möchte dass diese Liebe sichtbar wird, in unseren eigenen Reihen, aber auch nach außen. Aber wir tun uns schwer damit, bei dem ein oder andern meiner Nächsten ist es einfach zu viel verlangt, dass ich den auch noch lieben soll. Wir sollen den andern achten, ihn höher einschätzen als uns selbst. Das wird uns aber nur dann Gelingen wenn wir uns mit Jesu liebe füllen lassen. Jesu Liebe muss in unserem Herzen wohnen und wir müssen Ihm die Möglichkeit geben, es ganz zu seiner Wohnung zu machen. Dies ist eine Voraussetzung auf die wir uns einlassen sollten, dann können wir auch ein Stück von der unendlich großen Liebe Gottes weitergeben. 

Sonntag, 4. April 2010

Gemeinschaftsstunde, 02.04.10, Karfreitag

„Versöhnt”  war das Thema von Pfr. Volker Bäumer aus Kredenbach an diesem Abend. Der Text dazu steht im 2.Korinther 5, 19-21. Mit der Aussage, Gott war in Jesus Christus, begann Pfr. Bäumer seine Predigt. Eine wichtige Aussage der Bibel, die es zu verstehen gilt. Denn wer das nicht verstehen kann, oder will, der kann auch das gesamte Geschehen von Karfreitag und Ostern nicht zu verstehen. Viele Theologen  haben versucht diese Aussage zu erklären. Ein Beispiel das dies nur annähernd verdeutlichen kann: Wenn ein Kind leidet, Schmerzen hat, oder sonstige Probleme hat, leidet der Vater doch mit. Es lässt ihn nicht kalt, seine Sorge lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Gott war in Jesus Christus als er am Kreuz starb. Viele, auch Theologen, wollen das nicht war haben. Es kann doch nicht sein, das der Gott der Liebe seinen einzigen Sohn so brutal hinrichtet. Aber genau darin besteht die Liebe Gottes zu uns Menschen, dass er dieses Opfer brachte. Wirkliche Liebe funktioniert auch bei uns Menschen nicht ohne Opfer. Zeit haben für den anderen, eigene Interessen zurück stellen, Hingabe die über die eigenen Grenzen geht. Durch Jesu tot am Kreuz hat Gott die Welt mit sich versöhnt indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. Diese Botschaft sollen wir hinaus tragen. Wir sollen die Menschen nicht bedrohen, nicht unter Druck setzen, wir sollen die Menschen Bitten zu Gott zu kommen sagte Pfr. Bäumer zum Schluss.  

 

Dienstag, 23. März 2010

Gemeinschaftsstunde 21.03.10

Lebensangst – wie werde ich damit fertig? Zu diesem Thema sprach Manfred Heinzelmann vom Gemeinschaftsverband. Angst, sie verbreitet sich rasant und trotz des hohen Wohlstands,

hat sie wohl zu keiner Zeit so viele Menschen in Besitz genommen wie heute, sagte Prediger Heinzelmann. Naturkatastrophen, Finanzkrise, Umweltverschmutzung machen uns Angst. Bedrohlicher wird es wenn man selber damit konfrontiert wird, Angst um den Arbeitsplatz, die Krankheit, bei sich selbst oder einem Angehörigem, was bringt die Zukunft, verliere ich mein erschaffenes und täglich neue Nachrichten in den Medien die uns vor Angst erstarren lassen.

Als Christ hat man ja keine Angst! Man hat sein Leben doch Gott übergeben und vertraut Ihm in allen Dingen des Lebens. Also warum Angst haben? Schön wäre es, aber als Christ ist man

mit der Angst genau so konfrontiert wie jeder andere auch. Selbst Jesus kämpfte mit der Angst, kurz vor seiner Kreuzigung. Er selbst sagte „ in der Welt habt ihr Angst” Die Jahreslosung aus Johannes 14,1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich” Wer könnte von sich behaupten, dass er dieses Gefühl, wen sich die Angst in uns breit macht nicht kennt. Anderen können wir was vormachen, Jesus nicht. Jesus kennt unsere Angst ganz genau. Sie ist ihm nicht fremd und deshalb sollten wir offen vor Ihm damit umgehen. Sagen wir Ihm doch unsere Ängste, sie sind dann nicht automatisch verschwunden, aber er hilft uns sie zu tragen, wo wir meinen es geht nicht mehr. Helmut Menk, Gemeinschaftsleiter in Burbach, konnte dies aus eigener Erfahrung berichten. Mit einem Passionslied „Siehe, das ist Gottes Lamm” hatte der Männerchor die Stunde begonnen und nachdem wir gemeinsam das Abendmahl gefeiert hatten wurde die Stunde auch mit einem Passionslied „Fürwahr, er trug unsre Krankheit” beendet.

Montag, 8. Februar 2010

Gottesdienst am 07.02.2010 in Burbach

 
Der CVJM Männerchor Burbach, durfte diesen Gottesdienst mitgestalten. Die Predigt hielt Frau Pastorin, Daniela Walter. Der Predigttext steht in Hebräer 4, die Verse 12+13.
12. „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens. 13. Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen”
Dieser Text passt eigentlich nicht in unser Verständnis vom lieben Gott. Wir hören doch lieber Worte die uns die Liebe Gottes näher bringen, als einen Text, wo von einem Schwert die Rede ist. Denn jedem ist bewusst was so ein Schwert anrichten kann. Wenn es trifft fliest Blut und viele haben durch das Schwert ihr Leben verloren. Frau Walter hatte ein Schwert mit in denn Gottesdienst gebracht und demonstrierte mal wie man so ein Schwert einsetzen kann. Natürlich wurde niemand verletzt, aber man konnte sich vorstellen was mit den Personen passiert wäre, wenn Frau Walter zugestochen hätte. Aber so ist Gottes Wort, es scheidet, entweder dafür oder da gegen. Mach es ganz, oder las es ganz sein. Es gibt bei Gott keine halben Sachen „Ach, ich könnt ja mal ein Auge zudrücken” gibt's bei Gott nicht. Aber wie auch immer man sich entscheidet, jeder muss vor ihm Rechenschaft ablegen. Da gibt es nichts was verborgen ist, auch nicht unsere schlimmsten Gedanken, die wohl so ziemlich alles beinhalten wozu Menschen in de Lage sind. Wenn die unser Nächster kennen würde? Gott kennt sie gewiss, dessen können wir uns sicher sein. Aber wer sich hier auf Erden für Gott entscheidet, hat die Möglichkeit immer wieder neu zu beginn und wird am Ende freigesprochen.

Montag, 4. Januar 2010

Jahresabschlussstunde 31.12.09

In der letzten Gemeinschaftsstunde im Jahre 2009 hatte der Männerchor den Dienst   übernommen. Nachdem der Chor das Lied „Es steht die Zeit in deinen Händen“ gesungen hatte,  hielt Gemeinschaftsleiter Helmut Menk ein Rückblick auf 2009. Es gab viel Positives zu berichten, aber auch negatives. Dies ist  in einer lebendigen Gemeinde nun mal nicht zu vermeiden. Hauptsache ist, das Jesus Christus der Mittelpunkt in unsere Gemeinde bleibt. Danach hielt Pfr. Eberhard Hoppe aus Herborn die Predigt zu dem Thema: Christus in uns und wir in Christus. In einem Teil seiner Predigt hatte  Pfr. Hoppe sich mit der Freude von uns Christen befasst. Auch wenn die Nachrichten in 2009 meist nur negatives verkündet haben,  sollten wir als Christen nicht mit einem Miesmacher Gesicht herumlaufen. Wir haben doch eine Hoffnung, die über diese Zeit hinaus geht. Die Bibel sagt uns klar, dass diese Erde der Vergänglichkeit unterliegt und wir damit rechnen müssen, dass sich nicht alles wieder zum Positiven wendet. Trotzdem sollen wir uns nicht hängen lassen und froh unsere Arbeit, unseren Dienst tun. Ebenso im Miteinander und wo immer wir auch von Gott hingestellt werden. Aber vielleicht treffen uns die äußeren Umstände ja gar nicht so, guter Job, finanziell alles bestens, kein Grund zur Klage. Da kann man sich freuen, aber können wir uns auch dann noch freuen, wenn Krankheit oder Tod, bei uns oder einem unserer Nächsten akut ist. Ja, auch das ist möglich sagte Pfr. Hoppe. Im Vertrauen auf  Gott, das er den richtigen Weg für uns kennt und uns alles zum Besten dient, können wir auch das annehmen was uns nicht gefällt. Wer dann noch Freude ausstrahlt ist für andere ein gutes Zeugnis seines Glaubens. Katastrophen und Leid können auch dazu dienen, einen Menschen, die Gemeinde, eine Nation zum Umdenken zu bewegen weil wir auf einem falschen Weg sind. Gebe Gott, dass wir das dann auch erkennen. Wir wissen nicht was uns 2010 erwartet, wir wissen aber, dass Gott alles in seinen Händen hält, auch wenn es oft nicht so aussieht. Deshalb können wir getrost in das Jahr 2010 gehen. Mit einer Gebetsgemeinschaft und dem Segen von Pfr. Hoppe wurde die Stunde beendet.