Zu dem, alle zwei Jahre stattfindenden Bezirksgemeindetag, traf man sich in diesem Jahr im Bürgerhaus Burbach. Als Referenten hatte man Dr. Michael Diener, Vorsitzender vom Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband e.V eingeladen. Mitwirkende waren die vereinigten CVJM Männerchöre aus Burbach und Wahlbach, die Leitung hatte Helmut Menk. Als Thema stand über diesem Tag, Einmalig - Jesu Liebe. Der Predigttext dazu, steht in Epheser 3, 14-21 Mit dem Beispiel eines neu eröffneten Ladens, der aber schon kurze Zeit später wieder geschlossen hatte, begann Dr. Michael Diener seine Predigt. Vielleicht war die Ware, die dort angeboten wurde nicht interessant genug dass jemand sie Kaufen würde. Wie sieht es mit uns, unserer Gemeinschaft aus? Ist die Ware Interessant für Menschen, die wir anbieten. Die Ware des Ladens kann nur ein schlechtes Beispiel sein, da Gott keine Ware ist die wir verkaufen können. Kann es sein, das im Schaufenster was ausgestellt ist, was niemand benötigt und an diesem Laden vorbei geht. Wäre er aber hinein gegangen, hätte er festgestellt, hier ist etwas dass ich unbedingt brauche. Die Frage an uns, was stellen wir aus, wie sehen uns die andern. Werden die Menschen von dem angesprochen, was wir tun und wie wir mit Ihnen umgehen. Was passiert wenn die Menschen nun in diesen Laden gehen, weil ihnen dass Ausgestellte gefallen hat. Müssen sie dann feststellen, dass der Laden innen nicht das hergibt was er nach außen verspricht. Trifft das auf uns zu? Ja! Viele unterschiedliche Meinungen, der passt mir nicht, der ist anders als wir, der tut nicht das was wir schon immer gemacht haben, zweitrangige Dinge führen zu Streit. Man könnte noch einiges hinzufügen. Wollte das Jesus so? Wissen wir wie groß seine Liebe ist? Er möchte dass diese Liebe sichtbar wird, in unseren eigenen Reihen, aber auch nach außen. Aber wir tun uns schwer damit, bei dem ein oder andern meiner Nächsten ist es einfach zu viel verlangt, dass ich den auch noch lieben soll. Wir sollen den andern achten, ihn höher einschätzen als uns selbst. Das wird uns aber nur dann Gelingen wenn wir uns mit Jesu liebe füllen lassen. Jesu Liebe muss in unserem Herzen wohnen und wir müssen Ihm die Möglichkeit geben, es ganz zu seiner Wohnung zu machen. Dies ist eine Voraussetzung auf die wir uns einlassen sollten, dann können wir auch ein Stück von der unendlich großen Liebe Gottes weitergeben.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Sonntag, 4. April 2010
Gemeinschaftsstunde, 02.04.10, Karfreitag
„Versöhnt” war das Thema von Pfr. Volker Bäumer aus Kredenbach an diesem Abend. Der Text dazu steht im 2.Korinther 5, 19-21. Mit der Aussage, Gott war in Jesus Christus, begann Pfr. Bäumer seine Predigt. Eine wichtige Aussage der Bibel, die es zu verstehen gilt. Denn wer das nicht verstehen kann, oder will, der kann auch das gesamte Geschehen von Karfreitag und Ostern nicht zu verstehen. Viele Theologen haben versucht diese Aussage zu erklären. Ein Beispiel das dies nur annähernd verdeutlichen kann: Wenn ein Kind leidet, Schmerzen hat, oder sonstige Probleme hat, leidet der Vater doch mit. Es lässt ihn nicht kalt, seine Sorge lässt ihn nicht zur Ruhe kommen. Gott war in Jesus Christus als er am Kreuz starb. Viele, auch Theologen, wollen das nicht war haben. Es kann doch nicht sein, das der Gott der Liebe seinen einzigen Sohn so brutal hinrichtet. Aber genau darin besteht die Liebe Gottes zu uns Menschen, dass er dieses Opfer brachte. Wirkliche Liebe funktioniert auch bei uns Menschen nicht ohne Opfer. Zeit haben für den anderen, eigene Interessen zurück stellen, Hingabe die über die eigenen Grenzen geht. Durch Jesu tot am Kreuz hat Gott die Welt mit sich versöhnt indem er den Menschen ihre Sünden nicht länger anrechnet. Diese Botschaft sollen wir hinaus tragen. Wir sollen die Menschen nicht bedrohen, nicht unter Druck setzen, wir sollen die Menschen Bitten zu Gott zu kommen sagte Pfr. Bäumer zum Schluss.
Dienstag, 23. März 2010
Gemeinschaftsstunde 21.03.10
Lebensangst – wie werde ich damit fertig? Zu diesem Thema sprach Manfred Heinzelmann vom Gemeinschaftsverband. Angst, sie verbreitet sich rasant und trotz des hohen Wohlstands,
hat sie wohl zu keiner Zeit so viele Menschen in Besitz genommen wie heute, sagte Prediger Heinzelmann. Naturkatastrophen, Finanzkrise, Umweltverschmutzung machen uns Angst. Bedrohlicher wird es wenn man selber damit konfrontiert wird, Angst um den Arbeitsplatz, die Krankheit, bei sich selbst oder einem Angehörigem, was bringt die Zukunft, verliere ich mein erschaffenes und täglich neue Nachrichten in den Medien die uns vor Angst erstarren lassen.
Als Christ hat man ja keine Angst! Man hat sein Leben doch Gott übergeben und vertraut Ihm in allen Dingen des Lebens. Also warum Angst haben? Schön wäre es, aber als Christ ist man
mit der Angst genau so konfrontiert wie jeder andere auch. Selbst Jesus kämpfte mit der Angst, kurz vor seiner Kreuzigung. Er selbst sagte „ in der Welt habt ihr Angst” Die Jahreslosung aus Johannes 14,1 „Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich” Wer könnte von sich behaupten, dass er dieses Gefühl, wen sich die Angst in uns breit macht nicht kennt. Anderen können wir was vormachen, Jesus nicht. Jesus kennt unsere Angst ganz genau. Sie ist ihm nicht fremd und deshalb sollten wir offen vor Ihm damit umgehen. Sagen wir Ihm doch unsere Ängste, sie sind dann nicht automatisch verschwunden, aber er hilft uns sie zu tragen, wo wir meinen es geht nicht mehr. Helmut Menk, Gemeinschaftsleiter in Burbach, konnte dies aus eigener Erfahrung berichten. Mit einem Passionslied „Siehe, das ist Gottes Lamm” hatte der Männerchor die Stunde begonnen und nachdem wir gemeinsam das Abendmahl gefeiert hatten wurde die Stunde auch mit einem Passionslied „Fürwahr, er trug unsre Krankheit” beendet.
Montag, 8. Februar 2010
Gottesdienst am 07.02.2010 in Burbach
Montag, 4. Januar 2010
Jahresabschlussstunde 31.12.09
In der letzten Gemeinschaftsstunde im Jahre 2009 hatte der Männerchor den Dienst übernommen. Nachdem der Chor das Lied „Es steht die Zeit in deinen Händen“ gesungen hatte, hielt Gemeinschaftsleiter Helmut Menk ein Rückblick auf 2009. Es gab viel Positives zu berichten, aber auch negatives. Dies ist in einer lebendigen Gemeinde nun mal nicht zu vermeiden. Hauptsache ist, das Jesus Christus der Mittelpunkt in unsere Gemeinde bleibt. Danach hielt Pfr. Eberhard Hoppe aus Herborn die Predigt zu dem Thema: Christus in uns und wir in Christus. In einem Teil seiner Predigt hatte Pfr. Hoppe sich mit der Freude von uns Christen befasst. Auch wenn die Nachrichten in 2009 meist nur negatives verkündet haben, sollten wir als Christen nicht mit einem Miesmacher Gesicht herumlaufen. Wir haben doch eine Hoffnung, die über diese Zeit hinaus geht. Die Bibel sagt uns klar, dass diese Erde der Vergänglichkeit unterliegt und wir damit rechnen müssen, dass sich nicht alles wieder zum Positiven wendet. Trotzdem sollen wir uns nicht hängen lassen und froh unsere Arbeit, unseren Dienst tun. Ebenso im Miteinander und wo immer wir auch von Gott hingestellt werden. Aber vielleicht treffen uns die äußeren Umstände ja gar nicht so, guter Job, finanziell alles bestens, kein Grund zur Klage. Da kann man sich freuen, aber können wir uns auch dann noch freuen, wenn Krankheit oder Tod, bei uns oder einem unserer Nächsten akut ist. Ja, auch das ist möglich sagte Pfr. Hoppe. Im Vertrauen auf Gott, das er den richtigen Weg für uns kennt und uns alles zum Besten dient, können wir auch das annehmen was uns nicht gefällt. Wer dann noch Freude ausstrahlt ist für andere ein gutes Zeugnis seines Glaubens. Katastrophen und Leid können auch dazu dienen, einen Menschen, die Gemeinde, eine Nation zum Umdenken zu bewegen weil wir auf einem falschen Weg sind. Gebe Gott, dass wir das dann auch erkennen. Wir wissen nicht was uns 2010 erwartet, wir wissen aber, dass Gott alles in seinen Händen hält, auch wenn es oft nicht so aussieht. Deshalb können wir getrost in das Jahr 2010 gehen. Mit einer Gebetsgemeinschaft und dem Segen von Pfr. Hoppe wurde die Stunde beendet.